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  • Die Geschichte der Kettenschifffahrt

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    Die Kettenschifffahrt begann auf der Seine in Frankreich und auf der Elbe in Deutschland, sie fand aber auch auf anderen Flüssen wie Neckar, Main und Saale statt.

    Anfänglich fuhren die Kettenschiffe auch talwärts an der Kette. Wegen der zeitraubenden und komplizierten Kreuzungsmanöver zwischen berg- und talwärts fahrenden Schiffen wurden die Kettenschleppschiffe aber bald mit einem zusätzlichen Hilfsantrieb ausgerüstet, um unabhängig von der Kette zu Tal zu fahren.

    Die Kettenschifffahrt

    Die Kettenschifffahrt (häufig auch mit dem Oberbegriff Tauerei bezeichnet) war eine Form der Schleppschifffahrt und wurde in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf mehreren europäischen Flüssen angewendet. Sie revolutionierte die Schifffahrt auf Flüssen insofern, als ein einzelnes mit einer Dampfmaschine angetriebenes Kettenschleppschiff viele antriebslose Binnenschiffe – sogenannte Schleppkähne – kostengünstig ziehen konnte.

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    Von Salino01 - File:France_blank.svg Author: Eric Gaba (Sting - fr:Sting), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12180076

    Kettenschifffahrt in Frankreich

    Die Kettenschifffahrt war eine in Frankreich entwickelte und ab 1839 auf der Seine betriebene Form des Binnenschiffsverkehrs. Von dort breitete sich die Technik auf andere Flüsse, vor allem auch nach Deutschland aus. Bei dieser speziellen Art des Schiffstransports wurden mehrere Schleppkähne von einem Kettenschleppschiff entlang einer im Fluss verlegten Kette gezogen. Die Kettenschifffahrt sorgte für das Überleben der Schifffahrt nach Aufkommen der Konkurrenz durch die Eisenbahn und wurde selbst später durch Rad- und Schraubenschlepper sowie selbstfahrende Schiffe verdrängt.

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    Ewald Bellingrath

    Der Spross einer rheinischen Industriellenfamilie studierte in Lüttich, Karlsruhe und Zürich, und war Schüler von Ferdinand Redtenbacher und Gustav Zeuner. In Karlsruhe wurde er Mitglied der Burschenschaft Teutonia.

    Nach ersten technischen Studien und praktischen Tätigkeiten in rheinischen Maschinenfabriken kam er 1860 nach Dresden. 1868 gründete er die Elbschifffahrtsgesellschaft „Kette“ (Kettenschifffahrt). In der Elbe wurde eine Kette versenkt, an der sich die Schiffe den Strom entlang zogen.

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  • Gustav Zeuner (Schiff)

    Der Kettendampfer Gustav Zeuner wurde 1894 als erster Kettenschleppdampfer der zweiten Generation in der Schiffswerft Übigau bei Dresden erbaut. Das Schiff ist das einzige nahezu vollständig erhalten gebliebene Relikt der Kettenschifffahrt auf der Elbe. Das Schiff war von 1895 bis 1931 auf der Elbe im Einsatz und befindet sich heute als Museumsschiff im Handelshafen Magdeburg. Es ist nach dem deutschen Ingenieur Gustav Zeuner benannt.

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    Kettenschifffahrt auf Havel und Spree

    In der Zeit von 1882 bis 1894 gab es eine Kettenschifffahrt auf Havel und Spree in der Provinz Brandenburg. Obwohl die Strömung der Flüsse Havel und Spree schon immer geringer war als die Fließgeschwindigkeit der großen Ströme Deutschlands, konnten mit einem Kettenschleppschiff gleichzeitig eine große Anzahl von beladenen Schleppkähnen kostengünstig geschleppt werden. Auf der Havel und der Spree zwischen Pichelsdorf, nahe der damaligen Stadt Spandau und der Kronprinzenbrücke, dem Unterbaum am Rand des damaligen Berlin, nahm die 1879 von zwei Engländern gegründete[1] Berliner Kran-Gesellschaft am 16. Juni 1882 eine Kettenschifffahrt auf.

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    Kettenschifffahrt auf dem Main

    Die Kettenschifffahrt auf dem Main war eine spezielle Art des Schiffstransports von 1886 bis 1936 auf dem Main. Entlang einer im Fluss verlegten Kette zogen sich Kettenschleppschiffe mit mehreren angehängten Schleppkähnen stromaufwärts. Die Technik der Kettenschifffahrt löste die bis dahin übliche Treidelschifffahrt ab, bei der die Schiffe von Pferden gezogen wurden.

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  • Kettenschifffahrt auf dem Neckar

    Die Kettenschifffahrt auf dem Neckar war eine spezielle Art der Schleppschiffahrt, bei der sich Kettendampfer mit mehreren angehängten Schleppkähnen entlang einer im Fluss verlegten Kette zogen. Sie wurde ab 1878 zwischen Mannheim und Heilbronn, ab 1884 bis Lauffen eingesetzt. Die Kettenschifffahrt reduzierte die Transportkosten der Schiffer gegenüber dem bis dahin üblichen Treideln mit Pferden erheblich und machte den Schiffstransport gegenüber der Eisenbahn wieder konkurrenzfähig. Durch fortschreitende Kanalisierung des Neckars und die dafür erforderlichen Staustufen wurde der Kettenschleppbetrieb erschwert und unwirtschaftlich. Er wurde zunehmend durch Schlepper mit Schiffsschraube ersetzt und mit dem vollständigen Ausbau des Neckars 1935 eingestellt.

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    Kettenschifffahrt auf Elbe und Saale

    Die Kettenschifffahrt auf Elbe und Saale war eine spezielle Art des Schiffstransports, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die motorisierte Binnenschifffahrt auf Elbe und Saale dominierte. Dabei zog ein Kettenschleppschiff mehrere Schleppkähne entlang einer im Fluss verlegten Kette. Bis die Kettenschifffahrt ab 1866 die Binnenschifffahrt in Deutschland zunächst an der Elbe revolutionierte, war das Treideln die vorherrschende Antriebsart stromaufwärts fahrender Schiffe. Nach dem Ausbau der Kette fuhren auf einer Gesamtlänge von 668 Kilometern (Hamburg bis Aussig in Böhmen) bis zu 28 Kettenschlepper die Elbe stromaufwärts. Ab 1890 ging die Bedeutung der Kettenschifffahrt im Bereich der unteren Elbe zugunsten von Raddampfschleppern immer weiter zurück und wurde hier bis 1898 vollständig eingestellt.

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    Kettenschleppschiff

    Kettenschleppschiffe (auch Kettenschlepper, Kettendampfer, Kettenschiffe oder französisch toueur genannt) waren in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf vielen europäischen Flüssen eingesetzte Schiffe, die sich entlang einer längs im Flussbett verlegten stählernen Kette vorwärts zogen und die Kettenschifffahrt begründeten. Die durch je eine Dampfmaschine angetriebenen Flussschiffe zogen mehrere Lastkähne hinter sich her.

    Die Kette wurde am Bug des Schiffes über eine Verlängerung (Ausleger) aus dem Wasser gehoben und über das Deck entlang der Schiffsachse zum Kettenantrieb in der Mitte des Schiffes geführt. Die Kraftübertragung von der Dampfmaschine auf die Kette erfolgte meist über ein Trommelwindwerk.

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  • Hinweis

  • Aus den Pressemedien

    Die Määkuh wird Museum

    Jahrzehntelang tuckerte ein ungewöhnliches Gefährt den Main an einer schweren Kette hinauf und hinab. Der letzten "Määkuh" drohte die Schrottmühle - doch nun ist das Industriedenkmal gerettet.

    Für die "Määkuh" hat sich überraschend das Blatt zum Guten gewendet. Das Aschaffenburger Rathaus berichtet, dass der vermutlich letzte Main-Kettenschlepper, der einst zwischen Hanau und Bamberg Lastkähne zog, saniert und künftig sein Dasein am Mainufer fristen werde. Die Stadt Hanau hatte im Sommer wie andere Anrainerkommunen einen Obolus zur Instandsetzung des 110 Jahre alte Schiffes angekündigt, das den Status eines Industriedenkmals besitzt.

    Quelle: Frankfurter Rundschau vom 10.4.2010

    Die Määkuh wird Museum

    Das Muhen der Mainkuh

    Kettenschifffahrt: Jahrzehntelang spielte sie auf dem Main eine wichtige Rolle. Von weit her hörte man das Nahen der Boote, die sich schwer schnaubend an einer im Fluss verankerten Kette gegen die Strömung quälten – an Schweinfurt vorbei bis nach Bamberg.

    Die Kettenschifffahrt spielt in der viele Jahrhunderte langen Geschichte der Schifffahrt auf dem Main eine nicht unerhebliche Rolle. Begonnen hat sie im Jahre 1886, als sie erstmals von Mainz bis Aschaffenburg ihren Betrieb aufnahm. 1899 wurde die Kette bis Würzburg, 1901 bis Kitzingen und 1912 bis Bamberg verlegt.

    Quelle: Mainpost vom 9.1.2011

    Das Muhen der Mainkuh

    Staken, Flößen, Treideln

    Flussgeschichte im Jahr der Landesausstellung

    Neue Publikation: Klaus Merkle hat über die „Treidel- und Kettenschleppschifffahrt auf dem bayerischen Main“ geschrieben

    Kettenschleppschiffe hat Klaus Merkle in seiner Kindheit nicht mehr gesehen – deren Zeit war in den 1940er Jahren abgelaufen. Aber die uralte Fortbewegung des Stakens und die Flößerei hat er als Bub erlebt. Diese Erinnerungen wurden wach, als er sich im Vorfeld der Landesausstellung „Main und Meer“ intensiv mit der Treidel- und Kettenschleppschifffahrt auf dem Main beschäftigte. Aus einem Vortrag für die Numismatische Gesellschaft Schweinfurt, deren Mitglied Merkle seit langem ist, entstand ein Sonderheft. Es ist bereits das vierte aus seiner Feder.

    Quelle: Mainpost vom 31.1.2013

    Staken, Flößen, Treideln

  • Kettenschiff „Määkuh“ Nur schleppend voran

    Die Määkuh hat einiges erlebt: Es ist 115 Jahre alt, viele davon auf dem Main geschippert und knapp der Verschrottung entkommen. In Aschaffenburg streiten Politiker seit Jahren über den Verbleib des historischen Kahns.

    Die „Määkuh“, wie das Kettenschleppschiff im Volksmund heißt, hat in den vergangenen 115 Jahren schon viel erlebt. Sie war einst fauchender Schlepper. Später diente der eiserne Koloss am Rande des Aschaffenburger Floßhafens als schwimmendes Restaurant. In den neuen Räumen auf dem Deck wurden Partys gefeiert, und auch eine Bootsschule war dort zeitweise untergebracht. 2009 drohte dem 50 Meter langen und sieben Meter breiten Kahn die Verschrottung.

    Quelle: FAZ vom 10.5.2015

    THW baut Määhkuh nach

    Das Kettenschleppschiff Määkuh wird 1:1 als Konturmodell nachgebaut

    Im Rahmen der weiteren Mainufergestaltung in Aschaffenburg wurde am 01.06.2013 ein Modell der Määkuh unterhalb des Schlosses Johannisburg aufgestellt.

    Das historische Kettenschleppschiff Määkuh wurde im Maßstab 1:1 als Gerüstmodell (Konturmodell) durch das Technische Hilfswerk Aschaffenburg auf dem Parkplatz unterhalb des Schlosses nachgebildet.

    Man kann daher das Schiff in seinen realen Ausmaßen sehen und erleben.

    Quelle: THW vom 1.6.2013

    THW baut Määhkuh nach

    Masterarbeit eines Ar­chi­tek­tur-Stu­dent

    Um die Määk­uh ist es in den letz­ten Mo­na­ten still ge­wor­den. Jetzt könn­te ein Ar­chi­tek­tur-Stu­dent wie­der von ihr re­den ma­chen. Der Klei­n­ost­hei­mer Ma­xi­mi­li­an Stei­ger­wald (26) hat Plä­ne ent­wi­ckelt, wie ein Mu­se­um für das Tech­nik­denk­mal am Aschaf­fen­bur­ger Sch­loss­u­fer aus­se­hen könn­te. Als Mas­ter­ar­beit, und die ist mit »sehr gut« be­wer­tet wor­den.

    Quelle: Baunetz Campus vom 21.9.2016

    Baunetz Campus

  • Die letzte Fahrt der Määkuh

    Hans-Holger Frenzel träumt einen Traum. Sein Traum ist fast 50 Meter lang knapp und einen Meter hoch und aus verrostetem Stahl. Bis 1936 war die Määkuh, ein Symbol für den Aufschwung der Region. Jedes Kettenschiff zog bis zu 50 Boote in Konvois von über 250 Metern stromauf in Richtung Bamberg - über eine Kette, die im Fluss verlegt war in einem Fluss der damals nur 70 Zentimeter tief war. Elf Määkühe waren im ständig für den Warentransport im Einsatz. Ihre Basis war der alte Hafen. Für Hans-Holger Fernziel ist es unvorstellbar, dass dieses Technikdenkmal nicht wiederauferstehen darf.

    Quelle: BR vom 22.1.2017

    Zu Besuch bei der echten „Määkuh“

    ASCHAFFENBURG. Der Floßhafen feiert 125-jähriges Jubiläum. Daran erinnert Hans-Holger Frenzel vom Arbeitskreis Technikdenkmal „Määkuh“ der Aschaffenburger Altstadtfreunde e.V.. Der alte Schlepper „Määkuh“ ist dann am Mittag mit einem Personenschiff auf einer Sonderroute angesteuert worden. Interessierte konnten so das Technikdenkmal aus nächster Nähe bestaunen.

    Quelle: Primavera24 vom 21.8.2016

  • Veranstaltung

    Wir sehen uns.