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Schiffswerft Übigau

Seit 1873 besaß die Fracht-Schiffs-Gesellschaft (FSG) in Übigau südlich des Schlosses eine Schiffbauerei für Reparaturen an Holzschiffen. 1877 schloss die Kettenschleppschiffahrts-Gesellschaft der Oberelbe zu Dresden einen Kaufvertrag mit der FSG und kam damit 1878 zur eigenen Schiffswerft, welche für den Stahlschiff-, Kessel- und Maschinenbau aufgebaut wurde. Am 13. September 1881 konstituierte sich die „KETTE“ Deutsche-Elbschiffahrt-Gesellschaft zu Dresden und wurde Besitzer von Schiffen und der Schiffswerft Übigau. Die Schiffswerft wurde zur bedeutenden Binnenwerft für Fracht- und Personenschiffe in Deutschland ausgebaut. Sie verfügte ab 1892 über schiffbautechnische Versuchsanlagen der Technischen Hochschule und hatte um 1910 als „Dresdner Maschinenfabrik und Schiffswerft Übigau“ 1200 Beschäftigte

Schiffswerft Übigau


Gustav Zeuner

Der einzige erhaltene historische Kettenschleppdampfer der Elbe

1894 wurde die „Gustav Zeuner“ als erster Kettenschleppdampfer der zweiten Generation in Dresden-Übigau gebaut und verkehrte von 1895 bis 1931 auf der Elbe. Danach wurde das Schiff außer Dienst genommen. Bis 1960 standen wechselnde Nutzungen des Schiffkörpers auf der Tagesordnung.

Gustav Zeuner


Aschaffenburger Altstadtfreunde e. V.

Wir in Aschaffenburg sind zu recht stolz auf unsere wunderbare Altstadt, Schloss Johannisburg oder die historischen Grünanlagen. Dieses kostbare Erbe zu erhalten und zu pflegen, ist der Zweck unserer Vereinsarbeit.

Aschaffenburger Altstadtfreunde


Schifffahrts- und Schiffbaumuseum Wörth am Main

Das überregional bedeutsame Museum dokumentiert die Entwicklung der Schifffahrt und des Schiffbaus insbesondere im Bereich des Untermains in den wesentlichen historischen Entwicklungs- linien.

In einem Nebenraum findet der Besucher das Original einer historischen Nagelschmiede und kann sich über die Fischerei und den Fischbestand im Main informieren.

Schifffahrtsmuseum Wörth


Modellbauclub Büdingen

Der Modellbauclub Büdingen (kurz: MBC Büdingen) wurde am 21. Mai 1971 gegründet und ist seitdem Mitglied im Deutschen Dachverband für Schiffsmodellbau und Schiffmodellsport „nauticus e.V.“ und damit auch dem Weltverband der „NAVIGA“ angeschlossen.

Durch diese Mitgliedschaft kann der MBC Büdingen an nationalen und internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Modellbauclub Büdingen e.V.


Binnenschifffahrt

Die Entwicklung der Binnenschifffahrt und des Kanalbaus in Deutschland

Die Anfänge der Schifffahrt auf Bächen, Flüssen und Seen hat es schon in ur- und frühgeschichtlicher Zeit gegeben. Schon die Rentierjäger am Ende der letzten Eiszeit etwa vor 12.000 Jahren bauten Zweier-Kajaks aus Rentiergeweihen, Fellen und Hölzern. In ihnen jagten sie die Rentiere, die auf ihren Wanderungen die eiszeitlichen Urstromflüsse durchschwammen. Etwa gleichzeitig haben auch eiszeitliche Jäger von Gönnersdorf am Rhein in Einbäumen den Fluss befahren.

Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


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  • Aus den Pressemedien

    Die Määkuh wird Museum

    Jahrzehntelang tuckerte ein ungewöhnliches Gefährt den Main an einer schweren Kette hinauf und hinab. Der letzten "Määkuh" drohte die Schrottmühle - doch nun ist das Industriedenkmal gerettet.

    Für die "Määkuh" hat sich überraschend das Blatt zum Guten gewendet. Das Aschaffenburger Rathaus berichtet, dass der vermutlich letzte Main-Kettenschlepper, der einst zwischen Hanau und Bamberg Lastkähne zog, saniert und künftig sein Dasein am Mainufer fristen werde. Die Stadt Hanau hatte im Sommer wie andere Anrainerkommunen einen Obolus zur Instandsetzung des 110 Jahre alte Schiffes angekündigt, das den Status eines Industriedenkmals besitzt.

    Quelle: Frankfurter Rundschau vom 10.4.2010

    Die Määkuh wird Museum

    Das Muhen der Mainkuh

    Kettenschifffahrt: Jahrzehntelang spielte sie auf dem Main eine wichtige Rolle. Von weit her hörte man das Nahen der Boote, die sich schwer schnaubend an einer im Fluss verankerten Kette gegen die Strömung quälten – an Schweinfurt vorbei bis nach Bamberg.

    Die Kettenschifffahrt spielt in der viele Jahrhunderte langen Geschichte der Schifffahrt auf dem Main eine nicht unerhebliche Rolle. Begonnen hat sie im Jahre 1886, als sie erstmals von Mainz bis Aschaffenburg ihren Betrieb aufnahm. 1899 wurde die Kette bis Würzburg, 1901 bis Kitzingen und 1912 bis Bamberg verlegt.

    Quelle: Mainpost vom 9.1.2011

    Das Muhen der Mainkuh

    Staken, Flößen, Treideln

    Flussgeschichte im Jahr der Landesausstellung

    Neue Publikation: Klaus Merkle hat über die „Treidel- und Kettenschleppschifffahrt auf dem bayerischen Main“ geschrieben

    Kettenschleppschiffe hat Klaus Merkle in seiner Kindheit nicht mehr gesehen – deren Zeit war in den 1940er Jahren abgelaufen. Aber die uralte Fortbewegung des Stakens und die Flößerei hat er als Bub erlebt. Diese Erinnerungen wurden wach, als er sich im Vorfeld der Landesausstellung „Main und Meer“ intensiv mit der Treidel- und Kettenschleppschifffahrt auf dem Main beschäftigte. Aus einem Vortrag für die Numismatische Gesellschaft Schweinfurt, deren Mitglied Merkle seit langem ist, entstand ein Sonderheft. Es ist bereits das vierte aus seiner Feder.

    Quelle: Mainpost vom 31.1.2013

    Staken, Flößen, Treideln